Tonaufnahmen am PC

Einleitung

Ich dacht es ist mal wieder Zeit um sich mit einem kleinen Tutorial hervor zu tun. Ich hatte jetzt ein paar Mal die Anfrage, wie man gute Tonaufnahmen für Musikproduktionen, aber auch für Youtube Kommentare etc. hinbekommt. Deswegen wollte ich dazu ein paar wenige Sachen hier an dieser Stelle zusammentragen. Entscheidend für gute qualitativ hochwertig Aufnahmen sind zwei Faktoren. Zum einen die Hardware Seite: Mikrofon inklusive Anbindung an den Rechner (also auch Rechenleistung) und die Software Seite: Komprimierung, Programme, Einstellungen. Dazu möchte ich ein paar kleine Tips an die Hand geben. Als Beispiel werde ich hier mein System vorstellen, welches tatsächlich noch Optimierungsbedarf hat, aber eigentlich eine für mich schon sehr zufriedenstellende Qualität abliefert. Vorteil bei den von mir verwendeten Komponenten ist eindeutig der Preis. Da ist es wie bei allem im Leben, nach oben ist das Ganze immer ziemlich offen und ich werde noch empfehlenswerte Alternativen im teureren Segment vorstellen.

Tonaufnahmen Hardware

Am wichtigsten für gute Tonaufnahmen ist ein gutes Mikrofon und die gute Anbindung des Mikros an den Rechner. Als Mikrofon empfehle ich ein Kondensator Mikrofon. Diese sind gegenüber den “normalen” Spulenmikros qualitativ sehr viel hochwertiger und klanglich besser. Kondensatormikrofone haben jedoch einen großen Nachteil. Man muss diese mit einer 48 V Phantomspannung betreiben, welche für das Mikrofon zur Verfügung gestellt werden muss. Dies ist die Aufgabe der Anbindung- einfach in die Soundkarte stöpseln ist so nicht möglich. Bei der Anbindung gibt es zur Zeit zwei gangbare Möglichkeiten. Möglichkeit eins ist die Anschaffung eines USB Mikrofones, welches direkt an den Rechner gestöpselt wird. Ich kann dazu leider überhaupt nichts sagen, da ich das noch nicht ausprobiert und deshalb auch noch nicht getestet habe. Oder man kauft sich ein “normales” Kondensator Mikrofon (XLR Anschluss) und bindet dieses über ein spezielles Audio Interface an den Rechner an. Das Interface wird dabei wieder über USB angeschlossen und fungiert im Rechner als zweite Soundkarte. Der Vorteil ist, dass das Interface das Mikro mit Spannung versorgt, meist mehrere Eingänge besitzt, welche seperat zu regeln sind, und auch gleich Ausgänge für Kopfhörer und Boxen mitbringt. Bei mir werkelt dafür ein Focusrite Scarlett 2i2. Das ist in der Anschaffung durchaus ein wenig teurer, hat dann aber alle erwähnten Vorteile. Ich hab das jetzt seit 3 Jahren aktiv im Einsatz und kann das Gerät scarlettvorbehaltlos empfehlen. Wenn man sich für die Anbindung des Mikrofons über ein Interface entscheidet, kann man im großen Dschungel der Kondesatormikrofone auf die Jagd gehen. Und dieser Dschungel ist riesig und unübersichtlich. Von 19 Euro bis 2000 Euro, kann man jeden Betrag ausgeben, welchen man loswerden möchte. Deshalb sollte man sich vor allem darüber klar werden, für welchen Einsatz man sich das Mikrofon besogen möchte. Will man Singen, Reden, Schauspielern, oder doch lieber ein kleines Allround Gerät? Ich habe mich für die Allroundlösung entschiedene, so dass ich meine Lieder produzieren, aber eben auch meine Youtube Videos veröffentlichen kann. Das Highlight unter den Mikrofonen in diesem Segment war für mich das: Rode Nt-1A. Im Paket bei Amazon bekommt man da das rundum sorglos Paket für nen rodeüberschaubaren Taler und die Qualität überzeugt mich vollkommen. Natürlich sind 189,- Euronen noch immer relativ viel Geld und nicht für jeden zu erbringen. Deswegen jetzt mein Tip für den kleinen Geldbeutel. Viele können der Firma Behringer ja nichts abgewinnen und halten das für den blödesten Chinascheiß. Ich kann das so nicht teilen und unterstützen. Natürlich bringt Behringer nicht die Leistung großer Topmarken, aber für das Geld sind sie eindeutig die Gewinner bei Kosten Nutzen Effizienz. Ich habe hier ein Behringer C-1 im Einsatz, welches für unter 50 Euro wirklich erstaunliche Ergebnisse abliefert und kann auch dieses Mikrofon sehr empfehlen. Mit Behringer könnte man demnach also auch ein Hardware Bundle von knapp 180 Euro schnüren um wirklich gute Aufnahmen zu Hause zu realisieren. Jetzt bruacht man nur noch die Passende Software und gute Einstellungen und kann wirklich professioneller Ergebnisse bei Audio Aufnahmen erziehlen. Zur Software möchte ich jedoch in einem zukünftigen Beitrag kommen, da mir schon wieder ein wenig die Zeit ausgeht. Also bis zu Teil 2.

 


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