Menschheit??

Guten Morgen! Heute mal auf einem neuen Sendeplatz, aber ich kann mich gerade einfach nicht auf die Arbeit konzentrieren, dafür bin ich zu wirr im Schädel. Wenigstens kann ich wieder halbwegs geradeaus gucken, was im Vergleich zu gestern Nachmittag schon ein gewaltiger Fortschritt ist- und vor allem hab ich heute noch nen Sehtest, den ich in meinem gestrigen Zustand niemals bestanden hätte. 😉 Mann is das peinlich jetzt sitz ich hier, weiß, dass ich irgendetwas schreiben muss, weil mir sonst der Kopf platzt, aber ich weiß nicht wie ich ddas alles ausdrücken soll, was mir so durch den Geist jagt. Was ein peinlicher Schreiberling. Es ist diese Gewissheit, allein zu stehen und dennoch von Menschen umzingelt zu sein, welche mich gerade beschäftigt- ein Thema, welches ich ja schon öfters einmal angesprochen hatte und mit welchem ich niemanden langweilen will, aber ich hab zur Zeit wieder dieses Gefühl, dass sich alle Menschen in meinem Leben nur rumtreiben, um sich einfach nur zu nehmen, was sie für sich selbst haben wollen. Sie wollen meine Zeit, meine Aufmerksamkeut, meine Kraft und all diese Dinge gehen langsam zu Ende, weil ich einfach nichts zurückbekomme. Da ist niemand, der mir einfach mal ohne Grund etwas gibt- sei es eine Nachricht, Zeit für mich oder sonst etwas. Das fehlt mir. Warum soll ich immer wieder investieren, immer wieder meine Kräfte verschwenden? Ich weiß es nicht mehr. Heute kann ich das alles jetzt einfach nur rein praktisch und neutral beschreiben. Nur an Tagen, wie gestern, wenn ich am Ende meiner Leistungsfähigkeit angelangt bin, brechen diese Emotionen einfach aus mir heraus. Ich wünschte ich könnte eeinfach nur mal alle Menschen aus meinem Leben rausschmeißen und nur mein Ding machen- um damit glücklich zu werden und zu sein, aber ich will ja gar nicht alleine sein. Ich müsste viel eher nur mal einen Menschen in mein Leben lassen, von welchem ich auch mal etwas zurückbekomme. Warum sind diese so schwer zu finden? Also doch lieber alleine sein. Dann läuft vielleicht das Leben an einem selbst vorbei und man ist nur noch Zuschauer, aber man hat die Kraft zuzuschauen. Ich bin vielleicht auch einfach nur ein Feigling. Langsam erhärtet sich genau dieser Verdacht in mir. Ich müsste einfach nur aufstehen und alles hinter mir lassen. Einmal noch völlig neu anfangen, aber mir fehlt die Kraft für diesen Schritt und ich habe Angst davor, diesen Anfang ganz alleine zu vollbringen. Noch hab ich ja Zeit. Bis zum Sommer kann ich eh nix ändern, bis dahin muss ich funktionieren, ja das sind meine Argumente, um mich vor mir selbst zu rechtfertigen, aber am Ende finde ich auch im Sommer wieder neue Argumente um mich weiter selbst zu belügen und fertig zu machen. Ich weiß es nicht- komische Welt in welcher wir leben, wobei das Problem sind die Menschen mit denen wir diese Welt teilen 😉 Und die kriegt man nur sehr schwer in den Griff- langsam werd ich zum Menschenhasser, oder besser Menschen werden mir langsam egal- ob das nun gut ist oder schlecht, kann ich nicht beurteilen- die Menscheit hat jedenfalls leider noch nix blicken lassen um mich vom Gegenteil überzeugen zu können. Ach was weiß ich- ich krabbel halt gerade mal wieder aus einem Loch und schon diese Worte hier helfen mir dabei, auch wenn sie nicht unbedingt die positivsten Gedanken widerspiegeln…


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2 Kommentare

  1. 🙂 🙂 🙂

    Mehr kann ich dir über die Distanz grad nicht zukommen lassen!

    LG

  2. “Ich wünschte ich könnte eeinfach nur mal alle Menschen aus meinem Leben rausschmeißen und nur mein Ding machen”

    Das Gefühl kenne ich. Ich habe manchmal auch solche Phasen, da möchte ich die Rollos an allen Fenstern runter lassen und die Wohnung für Tage nicht verlassen.

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